Mokwheel Asphalt im aktuellen E-Bike Test

Nachdem ich vor einiger Zeit bereits schon ein Fatbike von Mokwheel auf meinem Blog vorgestellt habe, ist es nun an der Zeit für ein weiteres Modell. Mit dem Mokwheel Asphalt zeige ich euch nun ein E-Bike mit Straßenreifen und einem schlichten Design für den Einsatz in der Stadt.


Das Mokwheel Asphalt in meinem E-Bike Test
Das Mokwheel Asphalt in meinem E-Bike Test | Quelle: ebiketester24.de

**Hinweis: Mir wurde dieses Produkt kostenfrei für ein Review zur Verfügung gestellt**

In einem meiner letzten Reviews habe ich bereits schon mit dem Mokwheel Basalt positive Erfahrungen machen dürfen. Nun habe ich ein weiteres Modell von diesem Hersteller im Test und ich bin natürlich gespannt, ob mich auch das Mokwheel Asphalt in meinem aktuellen E-Bike Test überzeugen kann.

Auch dieses Modell ist wieder mit einem Drehmomentsensor sowie einem kräftigen Heckmotor ausgestattet. Weiterhin ist bei diesem E-Bike ein 36 Volt Akku mit einer Kapazität von 545 Wattstunden verbaut. Laut Hersteller soll das Mokwheel Asphalt eine maximale Reichweite von bis zu 96 Kilometer erreichen können.

Neben dem heute vorgestellten Mokwheel Asphalt steht außerdem auch das Mokwheel Asphalt ST zur Auswahl, welches mit einem Step-Through Rahmendesign ausgestattet ist. Zudem sind beide Modelle in verschiedenen Farbvarianten erhältlich, sodass für jeden Geschmack etwas Passendes dabei ist. Abgesehen vom unterschiedlichen Design, sind die verbauten Komponenten in allen Varianten ansonsten vollständig identisch sind.

In meinem aktuellen E-Bike Test – Mokwheel Asphalt

Mokwheel Asphalt
Das Mokwheel Asphalt hat sich in meinem Test als absolutes Allroundtalent erwiesen und ich hatte in den letzten Wochen mit dem Mokwheel Asphalt einfach unglaublich viel Spaß. Mit der Kombination aus komfortablen Ballonreifen und praktischer Trekking-Geometrie folgt das Mokwheel Asphalt ganz klar dem angesagten SUV-Trend der Automobilbranche.

Mokwheel Aspahlt ST
Das Mokwheel Asphalt hat sich in meinem Test als absolutes Allroundtalent erwiesen und ich hatte in den letzten Wochen mit dem Mokwheel Asphalt einfach unglaublich viel Spaß. Mit der Kombination aus komfortablen Ballonreifen und praktischer Trekking-Geometrie folgt das Mokwheel Asphalt ganz klar dem angesagten SUV-Trend der Automobilbranche.

Mokwheel Asphalt: Was wird geliefert?

Innerhalb weniger Tage wurde das Mokwheel Asphalt per Spedition zu mir nach Hause geliefert. Anhand der Beschriftung auf dem großen Fahrradkarton konnte ich direkt den Inhalt erahnen und die Vorfreude auf das Auspacken stieg rasant an.

Geliefert wird das Mokwheel Asphalt in einem sehr stabilen Karton
Geliefert wird das Mokwheel Asphalt in einem sehr stabilen Karton | Quelle: ebiketester24.de

Bei dem angelieferten Karton handelt es sich um einen typischen Fahrradkarton mit einem aufgedruckten Mokwheel-Logo und einem zusätzlichen Slogan. Also im Großen und Ganzen nichts Besonderes und das, was ich durch meine bisherigen E-Bike Tests auch schon von vielen weiteren Herstellern gewohnt bin.

Nach dem Öffnen des Kartons bekam ich dann endlich das Mokwheel Asphalt zu Gesicht. Das E-Bike wird vom Hersteller übrigens in einem teilzerlegten Zustand geliefert. Dies bedeutet, dass nach dem Auspacken, noch einige Anbauteile montiert werden müssen. Hierzu gehören beim Mokwheel Asphalt das Vorderrad, der Lenker, die Schutzbleche, der Gepäckträger, die Pedale und die Beleuchtung.

Im Lieferumfang befindet sich neben dem Mokwheel Asphalt übrigens auch noch einiges an Zubehör:

  • Bedienungsanleitung
  • Ladegerät
  • Akku-Schlüssel
  • Werkzeug
  • Luftpumpe
  • Kabelbinder
  • Ersatz Bremsbeläge
  • Schrauben für Fahrradkorb
  • Diverse Klein- und Ersatzteile

Im Lieferumfang des Mokwheel Asphalt befindet sich somit alles, was für die Verwendung des E-Bikes im Alltag benötigt wird. Ich konnte also direkt und ohne Umwege mit meinem E-Bike Test starten und ersten Schritt mit dem Aufbau des E-Bikes beginnen.

Nützliches Zubehör liegt dem E-Bike in meinem Test bei
Nützliches Zubehör liegt dem E-Bike in meinem Test bei | Quelle: ebiketester24.de

Mokwheel Asphalt – Testbericht als Video

Aufbau und erste Eindrücke vom Mokwheel Asphalt

Bereits beim Auspacken des Mokwheel Asphalt ist mir direkt die sehr sorgfältige Polsterung und Verpackung aufgefallen. Sowohl das E-Bike selber als auch die zusätzlichen Anbauteile und das E-Bike Zubehör wurden sehr gewissenhaft verpackt und im Karton platziert.

So ist es auch kein Wunder, dass ich nach dem Auspacken ein einwandfreies E-Bike ohne jegliche Beschädigungen vorgefunden habe. Für die notwendige Endmontage wurde vom Hersteller das passende Werkzeug mitgeliefert. Ich habe aber stattdessen jedoch lieber meinen Drehmomentschlüssel mit den jeweiligen Aufsätzen verwendet.

Das Mokwheel Asphalt wird teilzerlegt geliefert
Das Mokwheel Asphalt wird teilzerlegt geliefert | Quelle: ebiketester24.de

Die Endmontage des Mokwheel Asphalt konnte ich ohne Probleme bewältigen. Die abschließenden Feinarbeiten umfassten danach nur noch das Aufpumpen der Reifen, das Ölen der Kette und das Justieren der Schaltung. Beim Schaltwerk musste ich nur noch mittels des Einstellrädchens die Zugspannung feinjustieren. Die Grundeinstellung der Schaltung wurde glücklicherweise schon vor der Auslieferung vom Hersteller vorgenommen.

Für den Aufbau und die Nachkontrolle aller Verschraubungen habe ich als geübter E-Bike Tester ungefähr eine Stunde benötigt. Als Laie sollte man für den Aufbau des Mokwheel Asphalt etwa die doppelte Zeit einplanen. Nach spätestens zwei Stunden sollte das Mokwheel E-Bike jedoch auch für den Laien einsatzbereit sein.

So sieht das E-Fatbike von Mokwheel nach dem Aufbau aus
So sieht das Trekking E-Bike von Mokwheel nach dem Aufbau aus | Quelle: ebiketester24.de

Ein kleiner Kritikpunkt an dieser Stelle muss für den Mokwheel Asphalt Test jedoch erwähnt werden. Die beiliegende Bedienungsanleitung ist leider nur in englischer Sprache gedruckt. Zwar ist der Aufbau des E-Bikes weitestgehend selbsterklärend, die Bedienung des Bordcomputers kann bei Einsteigern jedoch durchaus einige Fragen aufwerfen.

Bereits beim Auspacken des Mokwheel Asphalt konnte ich in meinem Test einige positive Details feststellen. Als Besonderheiten möchte ich hier das sehr große Display in der Mitte des Lenkers erwähnen. Außerdem bieten die hydraulischen Scheibenbremsen einen erstaunlich guten Druckpunkt und versprechen somit eine hohe Bremsleistung.

Das Cockpit wirkt beim Mokwheel Asphalt sehr aufgeräumt
Das Cockpit wirkt beim Mokwheel Asphalt sehr aufgeräumt | Quelle: ebiketester24.de

Weiterhin gefällt mir der herausnehmbare, aber dennoch vollständig integrierte Akku im Unterrohr des E-Bikes sowie die im Rahmen verlegten Züge und Leitungen. Leider ist die Leitungsführung in den Rahmen hinein nicht mit einer Gummiabdeckung versehen, sodass hier eine potenzielle Scheuerstelle besteht.

Genau wie beim Mokwheel Basalt, sind auch die Schweißnähte an diesem E-Bike zum Teil geschliffen. Das vermittelt zusammen mit der matten Lackierung einen wirklich sehr hochwertigen Eindruck und ist in der Preisklasse ein absolutes Aushängeschild.

Die Leitungen sind unauffällig im Rahmen verlegt
Geschliffene Schweißnähte am Steuerrohr des Mokwheel Asphalt | Quelle: ebiketester24.de

Ein besonderes Detail sind übrigens die in den Sattelstreben integrierten Positionsleuchten. Diese sorgen für eine zusätzliche Sicherheit beim Fahren im Dunklen und ich bin schon gespannt wie die Beleuchtung bei Nacht aussieht.

Die verbauten Griffe sind mir beim ersten Blick allerdings direkt negativ aufgefallen. Und zwar sind beim Mokwheel Asphalt sehr einfache Gummigriffe ohne Handballenauflage verbaut, welche sich leider nicht besonders ergonomisch greifen lassen.

Montagepunkte für den optionalen Fahrradkorb am Steuerrohr
Montagepunkte für den optionalen Fahrradkorb am Steuerrohr | Quelle: ebiketester24.de

Für den optionalen Fahrradkorb sind übrigens spezielle Montagepunkte am Steuerrohr angebracht. Die passenden Schrauben liegen natürlich ebenfalls dem Lieferumfang bei.

Bevor ich mich im nächsten Kapitel dem Fahrbericht mit dem Mokwheel Asphalt zuwende, möchte ich an dieser Stelle noch einige technische Details preisgeben:

  • Motor: 250 W Mokwheel Heckmotor (60 Nm max. Drehmoment)
  • Akku: 36 V 14.7 Ah Samsung Lithium-Ionen-Akku (545 Wh Akkukapazität)
  • Sensor: Drehmomentsensor
  • Reifen: 27,5″ x 2,4″ Chao Yang Hippo Skin
  • Reichweite: 80 – 96 km
  • Gewicht: 28,3 kg
  • Anzeige: LED-Farbdisplay
  • Gangschaltung: Shimano Tourney 7-Gang
  • Bremse: Tektro HD-M275 180 mm Bremsen
  • Schalthebel: Shimano Tourney 7-Gang
  • Federgabel: Alu-Federgabel mit Einstellung und Verriegelung
  • Frontscheinwerfer: 36V LED-Licht
  • Gesamtzuladung: 160 kg
  • Empfohlene Fahrergröße: ca. 165 – 200 cm

Im Gegensatz zum Mokwheel Basalt wurde bei diesem Modell ein etwas kleinerer Akku mit 36 Volt Spannung verbaut. Laut Hersteller soll das Mokwheel Asphalt dennoch eine maximale Reichweite von bis zu 96 Kilometer erreichen können.

Details wie die seitlichen Positionsleuchten runden das E-Bike ab
Details wie die seitlichen Positionsleuchten runden das E-Bike ab | Quelle: ebiketester24.de

Aufgrund des geringeren Gewichts und der schmäleren Reifen mit Straßenprofil ist der Akkuverbrauch beim Mokwheel Asphalt aber auch grundsätzlich geringer einzuschätzen, sodass ich die recht hohe Reichweite durchaus für erzielbar halte.

Mein Fahrbericht im Mokwheel Asphalt E-Bike Test

Mittlerweile bin ich mit dem Mokwheel Asphalt nun schon seit knapp drei Wochen unterwegs und konnte es unter diversen Bedingungen testen und mir so einen guten Überblick verschaffen. Meinen E-Bike Test habe ich natürlich wieder im hohen Norden in Schleswig-Holstein durchgeführt. Auch wenn es hier nur wenige Hügel gibt, so hat man umso mehr mit starkem Gegenwind zu kämpfen.

Als erstes möchte ich euch in meinem Review das Antriebssystem des Mokwheel Asphalt vorstellen. Für die meisten Leser ist dies sicherlich auch die interessanteste Baugruppe und entsprechend möchte ich euch nicht zu sehr auf die Folter spannen.

Die breiten 2,4 Zoll Reifen bieten auch im Gelände genug Grip
Die breiten 2,4 Zoll Reifen bieten auch im Gelände genug Grip | Quelle: ebiketester24.de

Der verbaute Heckmotor arbeitet wie bereits erwähnt mit einem sogenannten Drehmomentsensor. Der Motor liefert also, je nachdem wie viel Pedalkraft aufgewendet wird und welche Fahrstufe gewählt ist, immer eine angepasste Unterstützung. Im Gegensatz zum Bewegungssensor setzt die Unterstützung absolut verzögerungsfrei ein und es wird ein sehr natürliches Fahrverhalten vermittelt.

Es stehen beim Mokwheel Asphalt insgesamt fünf Fahrstufen zur Auswahl. Die einzelnen Fahrstufen des Mokwheel Asphalt kann man sich vereinfacht als Prozentzahl der abgerufenen Motorleistung vorstellen.

  • Stufe 0: Keine Leistung
  • Stufe 1: ~ 20 % Leistung
  • Stufe 2: ~ 40 % Leistung
  • Stufe 3: ~ 60 % Leistung
  • Stufe 4: ~ 80 % Leistung
  • Stufe 5: ~ 100 % Leistung

In Kombination mit einem Hecknabenmotor ist ein Drehmomentsensor tatsächlich sehr selten anzutreffen und ich bin über diesen Aspekt natürlich sehr erfreut. Bei dem verbauten Motor handelt es sich übrigens um eine Eigenentwicklung von Mokwheel mit 250 Watt Leistung einem maximalen Drehmoment von schätzungsweise 60 Newtonmeter. Eine genaue Angabe zum Drehmoment konnte ich leider nicht finden, sodass ich mich hier auf meine Erfahrungswerte verlassen muss.

In meinem Test brachte der von Mokwheel verbaute Heckmotor stets ein absolut ausreichendes Drehmoment, um das E-Bike auch mit einem höheren Fahrergewicht und bei leichten Anstiegen in Norddeutschland zügig zu beschleunigen. Die Beschleunigung verläuft weiterhin sehr linear und ohne jegliches Ruckeln.

Der Heckmotor schiebt das E-Bike im Test sehr ordentlich voran
Der Heckmotor schiebt das E-Bike im Test sehr ordentlich voran | Quelle: ebiketester24.de

Zwischen den einzelnen Fahrstufen ist ein spürbarer Unterschied zu merken. Mir persönlich haben in den meisten Fahrsituationen die ersten zwei Fahrstufen absolut ausgereicht. Wer es gerne ein wenig schneller mag, der wird mit der Unterstützungsstufe „fünf“ auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

Besonders als Einsteiger muss man sich an die höchste Fahrstufe allerdings wirklich erstmal gewöhnen. Das Mokwheel Asphalt schiebt auf Unterstützungsstufe „fünf“ wirklich kräftig vorwärts und mit wenigen Kurbelumdrehungen hat man schon 25 Km/h erreicht. Mir persönlich macht das Beschleunigen besonders in der Innenstadt extrem viel Spaß und man kann problemlos mit dem motorisierten Verkehr mithalten.

Der große Akku fügt sich gut in das Rahmendesign ein
Der große Akku fügt sich gut in das Rahmendesign ein | Quelle: ebiketester24.de

Für die notwendige Stromversorgung des Heckmotors wurde von Mokwheel ein Samsung 36 Volt Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 545 Wattstunden verbaut. Für ein E-Bike in dieser Preisklasse liegt die Kapazität im guten Durchschnitt.

Laut Hersteller soll mit dem E-Bike eine maximale Reichweite von bis zu 96 Kilometer erreicht werden können. Ob ich diese Angabe während meiner Testfahrten tatsächlich auch erzielen konnte, wirst du allerdings erst später von mir erfahren. An dieser Stelle möchte ich dir erst einmal die Bedienung des Mokwheel Asphalt vorstellen.

Die Bedienung des Mokwheel Asphalt ist absolut intuitiv
Die Bedienung des Mokwheel Asphalt ist absolut intuitiv | Quelle: ebiketester24.de

Die Bedieneinheit verfügt über fünf Tasten. Außerdem befindet sich in der Mitte des Lenkers ein großes LED-Farbdisplay auf dem alle wichtigen Informationen zum E-Bike und der Fahrt abgelesen werden können. Die Bedienung ist absolut intuitiv und lässt keine Fragen offen.

Mit der „Power“-Taste ganz oben schaltet man das Mokwheel Asphalt ein oder aus. Die zwei Tasten darunter mit jeweils „hoch“ und „runter“ sind dafür da, um die Stufen des Motors zu steuern. Die nächste Taste ist für die Ansteuerung der Beleuchtung zuständig und mit der letzten Taste auf der Vorderseite der Bedieneinheit kann man die elektrische Hupe aktivieren.

Auf dem LED-Farbdisplay können alle wichtigen Infos abgelesen werden
Auf dem LED-Farbdisplay können alle wichtigen Infos abgelesen werden | Quelle: ebiketester24.de

Neben der Tretunterstützung verfügt das Mokwheel Asphalt natürlich auch über eine Schiebehilfe. Diese kann bequem per „runter“-Taste am Bedienteil aktiviert werden. Hierzu muss die Taste einen kurzen Augenblick gedrückt gehalten werden und schon schiebt sich das E-Bike bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h von alleine an.

Das übersichtliche Farbdisplay in der Mitte des Lenkers gibt jederzeit Auskunft über Geschwindigkeit, aktuelle Fahrstufe, Ladezustand und Fahrstrecke. Zudem können bei einem eventuellen Defekt auch Störungsmeldungen auf dem Display angezeigt werden.

Unterwegs mit dem Mokwheel Asphalt im E-Bike Test

In den letzten Wochen habe ich das Mokwheel Asphalt auf verschiedenen Untergründen und unter verschiedenen Fahrbedingungen getestet. Ein besonderes Merkmal eines E-Bikes mit Ballonreifen ist zweifellos seine außerordentliche Fahrsicherheit, da die breiten Reifen äußerst stabil über sämtliche Arten von Untergründen hinweggleiten.

Während meines E-Bike-Tests spielte es keinerlei Rolle, ob ich einfache Schlaglöcher auf dem Radweg, Kopfsteinpflaster, Bahnschienen oder grobe Wurzeln im Wald überquerte. Die großen Ballonreifen absorbierten Unebenheiten und vor allem Stöße beim Überfahren von abgesenkten Bordsteinen äußerst effizient.

Die Chao Yang Hippo Skin Plus gelten als pannensicher und besonders griffig
Die Chao Yang Hippo Skin gelten als pannensicher und besonders griffig | Quelle: ebiketester24.de

Zugegeben ist der Fahrkomfort natürlich nicht ganz auf dem Niveau eines Fatbikes. Aber ich denke mit dem Mokwheel Asphalt geht man einen sehr guten Kompromiss zwischen hohem Fahrkomfort und geringem Gewicht ein.

Zu keiner Zeit hat es mir in meinem E-Bike Test mit dem Mokwheel Asphalt an Fahrstabilität oder Fahrsicherheit gefehlt. Die Bereifung bietet zu meinem Erstaunen auch abseits von befestigten Wegen einen sehr guten Grip. Einzig auf besonders schlammigen Abschnitten in meinem E-Bike Test hat es mir mit dem Mokwheel Asphalt an Traktion gefehlt.

Die Bremshebel sind sehr ergonomisch angeordnet
Die Bremshebel sind sehr ergonomisch angeordnet | Quelle: ebiketester24.de

Es muss aber bedacht werden, dass es sich bei dem Mokwheel Asphalt in erster Linie um ein Elektrofahrrad für die Stadt handelt und die verbauten Ballonreifen in der Innenstadt zu Hause sind.

Die Reifen verfügen übrigens auch beim Mokwheel Asphalt über die sogenannte „Hippo Skin“-Technologie und weisen somit einen erhöhten Pannenschutz auf. Damit sollten die ohnehin besonders pannensicheren Ballonreifen meiner Erfahrung nach nahezu unzerstörbar sein.

Die verstellbare Federgabel sorgt für einen hohen Fahrkomfort
Die verstellbare Federgabel sorgt für einen hohen Fahrkomfort | Quelle: ebiketester24.de

Neben den Ballonreifen trägt auch die SHINE-Stahlfedergabel mit großzügigen 100 mm Federweg zur Steigerung des Fahrkomforts bei. Diese Federgabel kann mithilfe eines Einstellknopfs an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden, um den optimalen Fahrkomfort zu gewährleisten. Zudem ermöglicht ein mehrstufiges Lock-Out-System das komplette Sperren der Federgabel.

Erfreulicherweise sind auch beim Mokwheel Asphalt erneut hydraulische Scheibenbremsen von Tektro verbaut. Die Tektro HD-M275 Bremsen wiesen bereits beim Mokwheel Basalt einen sehr präzisen Druckpunkt auf und bringen auch das City E-Bike von Mokwheel mit minimalem Kraftaufwand zuverlässig zum Stillstand. Sowohl vorne als auch hinten kommen großzügig dimensionierte Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 180 mm im Einsatz.

Scheibenbremsen mit 180 mm Durchmesser sorgen im Test für Sicherheit
Scheibenbremsen mit 180 mm Durchmesser sorgen für kurze Bremswege | Quelle: ebiketester24.de

Beim Bremsen machen sich übrigens wieder die breiten Straßenreifen deutlich bemerkbar. Selbst bei einer Vollbremsung bieten die Reifen stets eine sehr hohe Fahrstabilität. Außerdem können sie aufgrund ihrer großen Reifenaufstandsfläche hohe Verzögerungskräfte aufnehmen und den Bremsweg im Vergleich zu normalen Fahrradreifen deutlich minimieren.

Das Mokwheel Asphalt ist vielseitig einsetzbar

In meinem Langzeittest habe ich das Mokwheel Asphalt selbstverständlich auch als praktisches Transportmittel genutzt, um meine täglichen Einkäufe mithilfe des E-Bikes zu erledigen. Der robuste Gepäckträger ermöglichte mir, problemlos auch schwere Lasten von über 30 Kilogramm zu transportieren, ohne dass sich dies großartig auf das Fahrverhalten des Fahrrads ausgewirkt hätte. Allerdings sind zur Befestigung zusätzliche Spanngurte erforderlich, die bedauerlicherweise nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Der sehr stabile Gepäckträger bietet Platz für viel Gepäck
Der sehr stabile Gepäckträger bietet Platz für viel Gepäck | Quelle: ebiketester24.de

Am Gepäckträger lassen sich Fahrradtaschen problemlos befestigen, beispielsweise mit dem „Klick-Fix“-System. Selbst bei einer hohen Zuladung verändert sich das Fahrverhalten aufgrund des hohen Gewichts des E-Bikes kaum bis gar nicht. Das finde ich definitiv sehr positiv. Das 7-Gang Shimano Tourney Schaltwerk hat während des Tests in Kombination mit den Shimano Tourney Schalthebeln tadellos funktioniert.

Das Schalten zwischen den Gängen verlief reibungslos. Angesichts des leistungsstarken Hinterradmotors halte ich die verfügbaren 7 Gänge für völlig ausreichend. Dennoch hätte ich mir in dieser Preisklasse eine etwas hochwertigere Schaltgruppe gewünscht, wie beispielsweise die Shimano Deore.

Die 7-Gang Schaltung arbeitet während meines E-Bike Tests zuverlässig
Die 7-Gang Schaltung arbeitet während meines E-Bike Tests zuverlässig | Quelle: ebiketester24.de

Die Übersetzung der 7-Gang-Schaltung ist gut gewählt, da ich weder beim Bergauffahren noch bei höheren Geschwindigkeiten einen passenden Gang vermisst habe. Dies ist sicherlich auch der Kombination aus Heckmotor und Drehmomentsensor zu verdanken, die es ermöglicht, selbst in höheren Gängen mühelos anzufahren.

Die verbauten Griffe haben mir in meinem Test leider nicht so gut gefallen. Aufgrund der fehlenden Handballenauflage, fühlen sich die Griffe sehr unergonomisch an und machen auf langen Fahrten keinen Spaß. Dafür hat sich zumindest der Sattel des Mokwheel Asphalt als äußerst bequem erwiesen.

Auch bei langen Radtouren ist das Mokwheel Basalt sehr bequem
Auch bei langen Radtouren ist der Fahrradsattel sehr bequem | Quelle: ebiketester24.de

Natürlich ist das Empfinden von Griffen und Sattel immer eine sehr persönliche Sache, aber ich denke eine grobe Einschätzung von mir ist sicherlich interessant zu hören. Meine längste Fahrt an einem Stück mit dem Mokwheel Asphalt lag übrigens bei knapp 50 Kilometern und fast drei Stunden Fahrzeit.

Beleuchtung und Reichweite des Mokwheel Asphalt

Selbstverständlich habe ich auch die Beleuchtung des Mokwheel Asphalt ausführlich getestet Ich habe diese sowohl in städtischen Gebieten als auch auf unbeleuchteten Wald- und Feldwegen getestet. Das Mokwheel Asphalt ist bereits bei der Auslieferung mit sämtlichen erforderlichen Leuchten und Reflektoren ausgestattet ist. Eine Klingel ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.

Der LED-Frontscheinwerfer bietet eine sehr gute Ausleuchtung
Der LED-Frontscheinwerfer bietet eine sehr gute Ausleuchtung | Quelle: ebiketester24.de

Zusätzlich zu den normalen Speichenreflektoren kommen helle Reflektionsstreifen an den Reifen zum Einsatz. Für die eigentliche Beleuchtung kommt dann jeweils ein LED-Rücklicht sowie ein 36 V LED-Frontscheinwerfer zum Einsatz

Während meines E-Bike Tests hat der Frontscheinwerfer den Weg vor mir selbst in dunklen Wäldern oder Parks sehr gut ausgeleuchtet. Darüber hinaus wird man bereits aus der Ferne als Radfahrer gut erkannt, weshalb ich die Beleuchtung auch tagsüber bei bedecktem Wetter einschalte. Die Sicherheit hat für mich hier Vorrang.

Zusätzliche Sicherheit im Test dank seitlicher Positionsleuchten
Zusätzliche Sicherheit im Test dank seitlicher Positionsleuchten | Quelle: ebiketester24.de

Zusätzlich zu der normalen Beleuchtung verfügt das Mokwheel Asphalt sogar über zwei seitliche Positionsleuchten an den Sattelstreben. Dieses kleine Detail erhöht die seitliche Sichtbarkeit deutlich und ist besonders im Stadtverkehr ein enormer Sicherheitsgewinn.

Positiv hervorzuheben ist auch die Reichweite des E-Bikes. Ich habe im Rahmen meiner Testfahrten eine mittlere Reichweite von knapp über 70 Kilometer erreicht. Gefahren bin ich hauptsächlich auf den mittleren Unterstützungsstufen, im norddeutschen Flachland mit wenig Stop-and-Go. Solange ich eine konstante Geschwindigkeit von 25 km/h gefahren bin, musste der Motor nur mit sehr wenig Drehmoment nachhelfen.

Unglaubliche 110 Kilometer habe ich mit dem Mokwheel Basalt erreicht
Ausreichende 70 Kilometer habe ich mit dem Mokwheel Asphalt erreicht | Quelle: ebiketester24.de

Selbstredend habe ich meinen Test mit dem Mokwheel Asphalt unter optimalen Bedingungen durchgeführt. Dennoch denke ich, dass die angegebene maximale Reichweite von zumindest 80 Kilometer auf der niedrigsten Unterstützungsstufe im Flachland tatsächlich zu erreichen ist.

Der Akku kann übrigens ganz einfach zum Aufladen aus dem E-Bike entnommen und in die Wohnung mitgenommen werden. Hierzu muss zunächst der Akku mit dem Schlüssel aufgeschlossen werden und kann anschließend ganz einfach nach oben entnommen werden.

Der Akku kann zum Laden ganz einfach entnommen werden
Der Akku kann zum Laden ganz einfach entnommen werden | Quelle: ebiketester24.de

Die vollständige Aufladung des Samsung Lithium-Ionen-Akku mit 545 Wh Kapazität nimmt allerdings einiges an Zeit in Anspruch. Mit einem Ladestrom von immerhin 3 Ampere benötigt das Ladegerät für eine komplette Aufladung trotzdem noch zwischen fünf und sechs Stunden.

Mein abschließendes Fazit zum Mokwheel Asphalt

Das Mokwheel Asphalt ist ein echtes Allroundtalent und konnte mich im Test sehr überzeugen. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die Kombination aus dem feinfühligen Drehmomentsensor und dem kräftigem Hinterradmotor mit 60 Nm maximalem Drehmoment.

Hier kam zu jeder Zeit eine Menge Fahrspaß auf. Der verbaute Drehmomentsensor im Tretlager vermittelte in meinem Test zu jeder Zeit ein sehr natürliches Fahrverhalten. Hier kam bei mir zu jeder Zeit eine Menge Fahrspaß auf.

Das Mokwheel Asphalt fühlt sich nicht nur in der Stadt wohl
Das Mokwheel Asphalt fühlt sich nicht nur in der Stadt wohl | Quelle: ebiketester24.de

Die hohe Reichweite in Kombination mit dem Mokwheel Heckmotor ermöglicht es mit dem Asphalt mühelos auch mit deutlich teureren Modellen mitzuhalten. Bei starken Anstiegen merkt man dem Motor dann jedoch schon das fehlende Drehmoment im Vergleich zum kräftigeren Mokwheel Basalt an.

Wer sein E-Bike allerdings täglich in den Keller tragen muss, sollte sich über das recht hohe Gewicht vom Mokwheel Asphalt im Klaren sein. Während der Fahrt macht sich das Gewicht aufgrund der elektrischen Tretunterstützung hingegen gar nicht bemerkbar.

Die Schweißnähte am Mokwheel Asphalt sind größtenteils geschliffen
Geprüftes E-Bike mit CE-Kennzeichnung nach europäischem Recht | Quelle: ebiketester24.de

Der solide 36 V Akku mit einer Kapazität 545 Wattstunden sorgt bei diesem City E-Bike für eine akzeptable Reichweite von rund 70 Kilometer. Einmal leer gefahren ist der Akku innerhalb von fünf bis sechs Stunden vollständig aufgeladen.

Dank der umfangreichen Beleuchtungsausstattung habe ich mich auch bei Fahrten in der Dunkelheit stets sehr sicher angefühlt. Man wird selber sehr gut gesehen und gleichermaßen sorgt der 36 V LED-Frontscheinwerfer für eine gute Ausleuchtung des Fahrweges.

Kleine Details auch an der Sattelstütze des E-Bikes
Kleine Details auch an der Sattelstütze des E-Bikes | Quelle: ebiketester24.de

Die Stahlfedergabel mit einem Federweg von 100 mm hat sich bei meinen Geländefahrten als eine äußerst zuverlässige Wahl erwiesen. Sie sorgte für ein angenehmes Fahrgefühl und vermittelte stets ausreichende Sicherheit auf unebenem Terrain.

Ebenfalls zur Steigerung der Sicherheit tragen die robusten hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro bei. Mit einem Durchmesser von 180 mm sind die Bremsscheiben ausreichend dimensioniert und bringen das Mokwheel Asphalt problemlos aus hoher Geschwindigkeit zum Stillstand.

Die Ladebuchse ist sehr gut vor Spritzwasser geschützt
Die Ladebuchse ist sehr gut vor Spritzwasser geschützt | Quelle: ebiketester24.de

Aber es gibt natürlich auch einige Schattenseiten bei diesem E-Bike. So hätte ich mir in dieser Preisklasse definitiv eine höherwertige Schaltungsgruppe auf dem Niveau einer Shimano Deore gewünscht. Auch die verbauten Griffe genügen mir persönlich in dieser Preisklasse nicht.

Die potenziellen Scheuerstellen der Leitungsführung im Übergang zum Rahmen sind für mich ein erwähnenswerter Kritikpunkt.

Klare Empfehlung für das Mokwheel Basalt nach meinem Test
Klare Empfehlung für das Mokwheel Asphalt nach meinem Test | Quelle: ebiketester24.de

Für den aufgerufenen Preis von 1.699 Euro bietet das Mokwheel Asphalt ein wirklich sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Insbesondere die vielen kleinen Details haben dieses E-Bike in meinem Mokwheel E-Bike Test zu einer echten Empfehlung gemacht. Der feinfühlige Drehmomentsensor setzt dem Mokwheel Asphalt in dieser Preisklasse schließlich das Sahnehäubchen auf.

Das Mokwheel Asphalt Online kaufen

Das Mokwheel Asphalt kann ganz bequem im offiziellen Mokwheel Onlineshop gekauft werden. Neben dem heute vorgestellten Mokwheel Asphalt, gibt es im Onlineshop außerdem auch noch viele weitere Modelle des Herstellers.

Neben weiteren Mokwheel Elektrofahrrädern gibt es im Onlineshop auch noch allerhand passendes Zubehör wie zum Beispiel Fahrradkörbe, Taschen und verschiedene Ersatzteile.

In meinem aktuellen E-Bike Test – Mokwheel Asphalt

Mokwheel Asphalt
Das Mokwheel Asphalt hat sich in meinem Test als absolutes Allroundtalent erwiesen und ich hatte in den letzten Wochen mit dem Mokwheel Asphalt einfach unglaublich viel Spaß. Mit der Kombination aus komfortablen Ballonreifen und praktischer Trekking-Geometrie folgt das Mokwheel Asphalt ganz klar dem angesagten SUV-Trend der Automobilbranche.

Mokwheel Aspahlt ST
Das Mokwheel Asphalt hat sich in meinem Test als absolutes Allroundtalent erwiesen und ich hatte in den letzten Wochen mit dem Mokwheel Asphalt einfach unglaublich viel Spaß. Mit der Kombination aus komfortablen Ballonreifen und praktischer Trekking-Geometrie folgt das Mokwheel Asphalt ganz klar dem angesagten SUV-Trend der Automobilbranche.

Vorteile & Nachteile - Mokwheel Asphalt

Gefällt mir sehr
  • Hohe Reichweite im Test mit 70 km

  • Kräftige hydr. Scheibenbremsen

  • Drehmomentsensor

  • Großes LED-Farbdisplay

  • Bis zu 160 kg Zuladung

  • Ballonreifen mit hoher Fahrsicherheit

  • Helle Beleuchtung + Seitenleuchten

  • Angenehmer Fahrkomfort

  • Geschliffene Schweißnähte

Gefällt mir nicht
  • Hohes Gewicht mit 28,3 kg

  • Shimano Tourney Ausstattung

  • Kein Bremslicht

  • Scheuerstellen an Kabelführung

Marco Junger
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